Kurz erklärt
Trello ist ein webbasiertes Werkzeug zum Organisieren von Aufgaben auf Kanban-Boards: Karten stehen für Aufgaben und wandern durch Listen wie «Zu erledigen», «In Arbeit» und «Erledigt». Trello entstand 2011 bei Fog Creek Software und gehört seit 2017 zu Atlassian.
Herkunft: vom Nebenprojekt zu Atlassian
Trello wurde 2011 von Fog Creek Software in New York vorgestellt, der Firma von Joel Spolsky. 2014 wurde es als eigenes Unternehmen ausgegliedert, 2017 kaufte es Atlassian, der Hersteller von Jira und Confluence.
Das Prinzip ist bis heute dasselbe und erklärt den Erfolg: Ein Board sieht aus wie eine Wand mit Haftnotizen, nur dass alle im Team sie gleichzeitig sehen.
Wie Trello funktioniert
Trello setzt das Kanban-Prinzip digital um. Ein Board steht für ein Projekt oder einen Ablauf, die Listen darauf für Phasen, die Karten für einzelne Aufgaben. Laut Hersteller gehören dazu:
Der Nutzen liegt im Sichtbarmachen: Auf einen Blick erkennt das Team, was wartet, was läuft und wo sich Arbeit staut. Wie jedes Kanban-Board lebt Trello davon, dass die Karten aktuell gehalten werden – ein Board, auf dem seit Wochen niemand mehr etwas verschoben hat, zeigt vor allem den Stand von damals.
- Karten mit Fälligkeiten, Anhängen, Checklisten und eigenen Feldern
- eine Inbox, die Aufgaben aus E-Mails oder Slack sammelt, und ein Planner für den Kalender
- eingebaute Automatisierung mit Regeln und Befehlen
- Power-Ups, die andere Tools anbinden, sowie Vorlagen und KI-Funktionen
Für wen Trello gut passt
Trello ist ideal für kleine Teams und überschaubare Abläufe: Redaktionspläne, Event-Organisation, ein Bewerbungsprozess oder die persönliche Aufgabenliste. Es ist in Minuten eingerichtet und braucht kaum Schulung.
Über einen Wechsel denken Betriebe meist nach, wenn die Karten mit dem Rest des Geschäfts verbunden sein sollen: Wenn eine Aufgabe zu einem Kundenauftrag gehört, Stunden darauf gebucht und am Ende verrechnet werden, oder wenn aus vielen Boards schlicht eine Insellösung neben dem eigentlichen System geworden ist.
Welche Odoo-Apps diese Aufgaben übernehmen
Die Kanban-Ansicht ist in Odoo kein eigenes Tool, sondern in fast jeder App eingebaut. In Odoo Projekte sehen Aufgaben aus wie Trello-Karten, mit Phasen, Fälligkeiten, Checklisten und Kommentaren direkt an der Aufgabe. Der Unterschied: Wer Zeit darauf bucht, füttert gleichzeitig Budget und Rechnung.
Für interne Listen ohne Bezug zu Kundschaft oder Abrechnung kann Trello übrigens gut weiterlaufen. Entscheidend ist, dass Aufträge, Stunden und Termine nicht doppelt gepflegt werden müssen.
Beim Umzug werden Boards, Listen und offene Karten per Datenmigration in Projekte, Phasen und Aufgaben übersetzt; erledigte Karten lässt man oft als Archiv zurück. Power-Ups ersetzt ihr durch Odoo-Apps oder verbindet die Tools über Schnittstellen. Den ganzen Ablauf beschreiben wir bei der Odoo Einführung.
Häufige Fragen zu Trello
Deine Frage ist nicht dabei? Frag uns direkt – das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Wem gehört Trello?
Trello gehört seit 2017 zu Atlassian, dem Hersteller von Jira und Confluence. Entwickelt wurde es ursprünglich bei Fog Creek Software in New York.
Was ist der Unterschied zwischen Trello und einem Projektmanagement-Tool wie Odoo Projekte?
Trello organisiert Aufgaben auf Kanban-Boards. Odoo Projekte nutzt dasselbe Prinzip, verbindet die Aufgaben aber mit Zeiterfassung, Budget, Verkauf und Rechnung im selben System.
Kann man Trello-Boards in Odoo übernehmen?
Ja. Listen werden zu Phasen, Karten zu Aufgaben. Welche Boards und Karten mitkommen, entscheiden wir vor der Übernahme gemeinsam.