Was ist monday.com?

Glossar · Tools & Software

Auch bekannt als: monday, monday work management, monday CRM, daPulse

Kurz erklärt

monday.com ist eine Cloud-Plattform, auf der Teams ihre Arbeit in anpassbaren Boards organisieren – von Projekten über Vertrieb bis Service. Das Unternehmen wurde 2012 in Tel Aviv gegründet, hiess bis 2017 daPulse und bietet Produkte wie monday work management und monday CRM.

Herkunft: aus Tel Aviv an die Nasdaq

Roy Mann und Eran Zinman gründeten das Unternehmen 2012 in Tel Aviv, damals unter dem Namen daPulse. 2017 folgte die Umbenennung in monday.com, 2021 der Börsengang an der Nasdaq. Die beiden Gründer führen die Firma bis heute gemeinsam.

2020 positionierte sich monday.com als «Work OS», ein Betriebssystem für die Arbeit, auf dem Teams ihre eigenen Abläufe zusammenbauen. Inzwischen beschreibt sich das Unternehmen als KI-Arbeitsplattform.

Was monday.com abdeckt

Grundbaustein ist das Board: eine Tabelle mit Zeilen für Einträge und frei definierbaren Spalten für Status, Personen, Daten oder Zahlen. Daraus werden je nach Bedarf Kanban, Zeitleiste, Gantt oder Dashboard. Auf dieser Basis bietet monday.com laut Hersteller mehrere Produkte:

  • monday work management für Projekte, Aufgaben und Portfolios
  • monday CRM für Vertrieb, Leads und Kontakte
  • monday dev für Softwareentwicklung und Sprints
  • monday service für Kundenservice und Tickets
  • monday campaigns fürs Marketing sowie KI-Funktionen wie monday sidekick

Für wen monday.com gut passt

monday.com richtet sich an Teams jeder Grösse und Branche, vom KMU bis zum Konzern. Stark ist es, wo Abteilungen ihre Abläufe selbst gestalten wollen, ohne zu programmieren: Marketing, Projektbüros, Operations oder HR bauen sich ihre Boards und Automatisierungen selbst.

Diese Flexibilität hat zwei Seiten, die bei jedem frei gestaltbaren Werkzeug gelten: Jedes Team kann sich genau das bauen, was es braucht, gleichzeitig entstehen leicht viele Boards mit eigener Logik. Wer monday.com im ganzen Betrieb nutzt, profitiert deshalb von klaren Regeln, welche Daten wo gepflegt werden.

Ein Wechsel wird oft dann zum Thema, wenn die Boards die Kerndaten des Betriebs berühren: Aufträge, Lager, Stunden, Rechnungen. Wenn diese Informationen ohnehin im ERP liegen, stellt sich die Frage, ob Projekte und Zeiterfassung nicht besser direkt dort laufen.

Welche Odoo-Apps diese Aufgaben übernehmen

In Odoo übernimmt Odoo Projekte die Projektarbeit mit Kanban-, Listen-, Gantt- und Kalenderansicht, Odoo Planung die Einsatzplanung und Zeiterfassung die Stunden. Für Vertrieb und Service gibt es CRM und Kundendienst.

Odoo Studio ist dabei das Gegenstück zur Board-Logik von monday.com: Felder, Ansichten und einfache Abläufe passt ihr selbst an. Was darüber hinausgeht, etwa eine eigene App für einen speziellen Prozess, entwickeln wir als individuelle Anpassung.

Der Umzug läuft über eine Datenmigration, bei der jedes Board einem passenden Odoo-Objekt zugeordnet wird – Projekt, Verkaufschance oder Ticket. Bestehende Integrationen werden über Schnittstellen neu verbunden oder durch Odoo-Apps ersetzt. Wie wir das planen, steht bei der Odoo Einführung.

Häufige Fragen zu monday.com

Deine Frage ist nicht dabei? Frag uns direkt – das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Woher kommt monday.com?

monday.com wurde 2012 in Tel Aviv gegründet, zuerst unter dem Namen daPulse. Seit 2021 ist das Unternehmen an der Nasdaq kotiert.

Ist monday.com ein Projektmanagement-Tool?

Auch, aber nicht nur. Neben monday work management für Projekte gibt es eigene Produkte für Vertrieb (monday CRM), Softwareentwicklung und Kundenservice – alle auf derselben Board-Plattform.

Kann Odoo monday.com ersetzen?

Für Projekte, Planung, Zeiterfassung und CRM ja – mit dem Unterschied, dass Odoo diese Daten direkt mit Verkauf, Lager und Buchhaltung verbindet. Ob es eure Boards abdeckt, schauen wir uns im Erstgespräch an.

Bereit für den nächsten Schritt?

Lass uns gemeinsam herausfinden, wie Odoo euren Betrieb weiterbringt.